Micha­el Bre­dohl

Micha­el Bre­dohl

In mei­nem All­tag begeg­ne ich Men­schen in sehr unter­schied­li­chen Lebens­mo­men­ten: Kin­dern und Jugend­li­chen in der Schu­le, Senior:innen in Got­tes­diens­ten und Gesprä­chen, Fami­li­en bei Tau­fen und Trau­un­gen, Men­schen in Trau­er, Hoff­nung, Freu­de oder Unsi­cher­heit.

Mich inter­es­siert, wo Glau­be im ech­ten Leben auf­taucht – nicht nur in gro­ßen Wor­ten, son­dern in klei­nen Begeg­nun­gen, ehr­li­chen Fra­gen, geteil­tem Lachen, stil­len Momen­ten und manch­mal auch dort, wo nichts beson­ders fromm aus­sieht.

Vor mei­nem kirch­li­chen Weg war ich Kran­ken­pfle­ger. Viel­leicht kommt daher mein Blick dar­auf, dass Men­schen nicht zuerst Auf­ga­be, Fall, Rol­le oder Pro­blem sind. Son­dern Men­schen mit Geschich­te, Wür­de, Müdig­keit, Humor, Wut, Sehn­sucht und Hoff­nung.

Ich glau­be, dass Gott nicht nur in Kir­chen­räu­men rauscht, son­dern über­all dort, wo Men­schen wirk­lich gese­hen wer­den.